Über Migräne

Zehn bis fünfzehn Prozent der Menschen leiden unter Migräne. Es gibt ca. 16 verschiedene Migräneformen. Die häufigste unter ihnen (betroffen sind etwa 90 Prozent aller Migräniker) ist die "Migräne ohne Aura". Migräne tritt fast immer nur in einer Kopfhälfte auf.

Nach diesem Charakteristikum hat die Migräne ihren Namen. Er leitet sich aus der griechischen Bezeichnung "Hemikranie" ab, was soviel wie "halbköpfig" bedeutet. Migräne ist eine ernsthafte chronische Erkrankung. Das Leben der Betroffenen ist dadurch häufig erheblich belastet.

  • bis 72 h

    kann eine Migräneattacke dauern

  • 3 mal

    mehr Frauen als Männer haben Migräne

  • 10-15%

    Menschen leiden unter Migräne

Migräne Symptome

Migräne tritt anfallsartig in bestimmten Zeitabständen auf. Während einer Attacke kann es nicht nur zu Kopfschmerzen, sondern auch zu anderen unangenehmen Begleitsymptomen wie Erbrechen und Übelkeit kommen. Die Kopfschmerzen beginnen meist in den frühen Morgenphasen, bzw. sind schon beim Aufwachen vorhanden. Es ist ein pochender und hämmernder Schmerz. Er wird meist begleitet von einer Überempfindlichkeit gegen Licht, Geräusche und auch Gerüche.

  • Kopfschmerz

  • Lichtempfindlichkeit

  • Geräuschempfindlichkeit

  • Übelkeit

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Behandlung der Migräne

Migräne ist nicht heilbar. Dennoch gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die das Leben mit Migräne erleichtern und ein ganzes Stück lebenswerter machen:

  • Stress vermeiden
  • Kein Alkohol und Zigaretten
  • Akupunktur 
  • Regelmäßig essen und schlafen
  • Ausdauersport wie Joggen, Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking oder auch Yoga
  • Kneipp-Therapie wie Wechselbäder, Wassertreten, Knie-, Schenkel-, Arm- und Gesichtsgüsse 

 

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Häufige Fragen

Warum leiden Frauen häufiger an Migräne?

Etwa dreimal so viele Frauen wie Männer erkranken nach der Pubertät an Migräne. 

Man nimmt an, dass dies u. a. mit dem weiblichen Hormon Östrogen zusammenhängt. Das Hormon ist für komplizierte biochemische Prozesse verantwortlich, die wiederum eine Migräne auslösen können. So kann z.B. auch die Antibabypille Migräne auslösen. Im Verlauf einer Schwangerschaft oder nach den Wechseljahren tritt hingegen häufig Besserung ein.

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