Frühstück gegen Kopfweh

Frühstück gegen Kopfweh

Auf den Punkt gebracht: Das richtige Frühstück beugt Kopfschmerzen und Migräne vor. Dabei spielen neben gesunden Kohlenhydraten auch Nährstoffe wie Vitamin B eine bedeutende Rolle. Gewisse Lebensmittel wiederum wirken sich ungünstig aus.


Frühstück gegen Kopfweh

Lassen Sie nicht das Frühstück aus! Wenn Sie frühstücken, reduzieren Sie die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Tages Kopfschmerzen oder Migräne zu bekommen.

Mit dem richtigen Frühstück Kopfschmerzen vorbeugen


Es ist wissenschaftlich erwiesen: Mit dem richtigen Frühstück beugen Sie Kopfschmerzen vor. Dabei geht es darum, das Nervensystem beziehungsweise das Gehirn ausreichend mit gesunden Kohlenhydraten zu versorgen, damit es voll leistungsfähig ist. Nehmen Sie nämlich zu wenig Kohlenhydrate zu sich, kann der Körper mit Mangelerscheinungen wie Kopfschmerzen oder Müdigkeit reagieren. Sollten Sie unter Migräne leiden, merken Sie vielleicht, dass auch Ihre Attacken im Zusammenhang mit Ihren Essgewohnheiten beziehungsweise mit Hunger stehen. Insbesondere Migränegeplagte haben nämlich einen erhöhten Energiebedarf, weil ihr Nervensystem nach dem aktuellen Wissensstand Informationen besonders schnell verarbeitet.

Regelmäßiges Essen kann Kopfschmerzen vorbeugen


Um Kopfschmerzen vorzubeugen, ist es wichtig, dass Sie regelmäßig, also in etwa immer zur gleichen Uhrzeit und in Ruhe frühstücken, auch an Wochenenden oder im Urlaub. Frühstücken Sie jedenfalls rechtzeitig, bevor Sie von einer Heißhungerattacke überfallen werden. Vor allem für Migränepatientinnen und –patienten ist das das oberste Gebot. Unregelmäßige Mahlzeiten führen zu Schwankungen des Blutzuckerspiegels, das Nervensystem muss Kohlenhydrate mobilisieren und gerät aus dem Gleichgewicht. Die Folge davon können Spannungskopfschmerzen oder eine Migräneattacke sein. Dieser Zusammenhang wurde auch bei Kindern untersucht. Für sie ist es besonders wichtig, vor der Schule zu frühstücken, um das Gehirn in volle Leistungsbereitschaft zu versetzen.

Guter Start mit Kohlenhydraten


Bei der Vermeidung von Kopfschmerzen durch Ernährung kommt es vor allem auf Kohlenhydrate an. Um leistungsfähig zu sein, braucht unser Gehirn nämlich Energie in Form von Kohlenhydraten. Oft signalisiert der Körper von sich aus, was er benötigt. Wer unter Migräne leidet, greift daher intuitiv oft zu kohlenhydratreicher Nahrung. Eiweiß und Fette sind als Energielieferant hingegen viel schlechter geeignet. Der Körper muss weitaus mehr Aufwand betreiben, um aus diesen Stoffen Energie zu schöpfen. Achten Sie deshalb bei allen Mahlzeiten, nicht nur beim Frühstück, auf eine kohlenhydratreiche Ernährung. Low Carb-Diäten, bei denen auf eine geringe Menge an Kohlenhydraten geachtet wird, sind für Kopfschmerzpatientinnen und –patienten hingegen kontraproduktiv.


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Quellen