Hüftschmerzen - was tun?

Hüftschmerzen - was tun?

Wie Sie die Hüfte richtig dehnen

Schmerzt Ihre Hüfte, wenn Sie morgens aufstehen? Fühlen Sie sich in Ihrer Körpermitte steif und unbeweglich? Und gesellen sich auch noch Knie-, Rücken- oder Nackenprobleme dazu? Dann sollten Sie beginnen, Ihre Hüfte zu dehnen.


Wenn Sie auf Dauer beweglicher und schmerzfrei werden wollen, ist es wichtig, dass Sie regelmäßig dehnen. Egal ob im Haushalt, am Schreibtisch oder auf der Baustelle – bauen Sie die Dehnübungen am besten in Ihren Alltag ein, sodass sie in Fleisch und Blut übergehen:


  • Dehnen Sie morgens gleich nach dem Aufstehen.
  • Unterbrechen Sie Ihre Arbeit zu festgelegten Zeiten, um eine kurze Dehnpause einzulegen.
  • Machen Sie es sich zur Gewohnheit, direkt nach langem Sitzen oder Stehen zu dehnen.


Doch nicht jede Dehnmethode hat positive Effekte. Falsches Dehnen schadet sogar mehr, als es nützt. Bevor Sie mit den Dehnübungen starten, sollten Sie sich zwei bis drei Minuten lang aufwärmen. Laufen Sie zum Beispiel locker am Stand, kreisen Sie die Hüfte oder radeln Sie auf dem Rücken liegend in der Luft. Ihre Muskeln werden dadurch stärker durchblutet und Sie senken das Risiko von Verletzungen und Zerrungen.

Während der Dehnübungen sollten Sie ein leichtes bis mäßiges Ziehen in der gedehnten Körperregion spüren, keinesfalls aber Schmerzen! Wenn Sie beim Dehnen Schmerzen haben, gehen Sie zu weit oder dehnen falsch. Der Muskel verfügt nämlich über einen Schutzmechanismus und reagiert auf eine Überdehnung mit einem Reflex: Er zieht sich zusammen und verhärtet. Als Folge entstehen mikroskopisch kleine Risse im Muskelgewebe, die schmerzhaft sind. Gehen Sie deshalb langsam und bedacht in die Stretchposition hinein, soweit es für Sie angenehm ist, und behalten Sie diese 30 bis 60 Sekunden bei. Federn Sie dabei nicht auf und ab. Vergessen Sie auch nicht auf Ihre Atmung: Oft neigt man nämlich dazu, in der Dehnung die Luft anzuhalten. Atmen Sie während der Übungen regelmäßig, langsam und kontrolliert.

Alternativ zu diesem statischen Dehnen können Sie auch aktiv-dynamisch dehnen. Das bedeutet, dass Sie die Dehnposition nicht halten, sondern abwechselnd in die Position hinein- und wieder herausgehen. Dynamisches Dehnen eignet sich vor allem vor sportlichen Aktivitäten. Auch hier gilt: Kein Dehnen in den Schmerz!

Die besten Dehnübungen finden Sie hier.

Quellen